Störtebekers Gold (Historisches Dinnertheater, seit 2019), © Mecklenburger Bühne

Wir schreiben das Jahr 1390. Der Deutsche Ritterorden unter dessen Hochmeister Konrad von Jungingen ist zu mächtig geworden. Er bestimmt den Handel zwischen Nord- und Ostsee. Das ist der Hanse ein Dorn im Auge. Man verschwört sich gegen den Orden und schreckt auch vor einem Bündnis mit dem berüchtigsten aller Freibeuter der Ostsee, Klaus Störtebeker, nicht zurück. Doch zu welchem Preis? Eine mitreißende Verbrecherjagd in der Hansezeit voller hinterlistiger Intrigen und handfester Zankereien.

Der Fluch des Mönchs (Dramedy-Dinner-Theater, seit 2018), © Mecklenburger Bühne

Frankreich zur Zeit der Renaissance. Der Comte d’Marchand hat zum Empfang geladen und sowohl der hitzköpfige Chevalier Rochefort als auch der mysteriöse Bruder Benedikt folgen der Einladung gern. Doch plötzlich zerreißt der Schrei der Dienstmagd Candice die Glückseligkeit und Eintracht, als der Tod am Schauplatz einkehrt. War es Mord? Ein spannungsgeladener Theaterabend voll Tanz, Comedy und einer Prise Action, der kein Auge trocken lässt. 

Unter falscher Flagge (Theaterproduktion, 2019), © adventure production Grevesmühlen GmbH

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1697. In den Besitzungen der Neuen Welt verbreitete sich die Kunde von der Zerstörung der Casa Construcción in Trinidad wie ein Lauffeuer. Auch die Rückeroberung der Walruß ließ Käpt’n Joshua Flint einmal mehr zum Schrecken der Karibik aufsteigen. Der spanische Vizekönig bebte, aber Mancha Negra und Gerlinde schwiegen aus gutem Grund. Die Welt hatte sich in kürzester Zeit verändert. Spanien und England schlossen Frieden, und auch den Franzosen waren der Handel und deren Gewinne wichtiger als Krieg der großen Königshäuser. Für alle gab es nur noch ein Feindbild: die Piraten. Aber es sollte noch schlimmer für Flint und die anderen Piraten kommen. Die Cayman-Inseln wurden von den Engländern kurzerhand besetzt und zur Kolonie des Königreichs erklärt. Die Banken wurden geschlossen und der Banker Nim van den Anderen entging nur knapp dem Tod. Flints Reichtümer wechselten wieder einmal den Besitzer und keiner der Piraten konnte etwas dagegen tun. Wer nicht mit den Wölfen heulte, wurde von ihnen vernichtet. Viele gute Männer mussten die Flucht ergreifen. Ein Kampf war aussichtslos. Die Königshäuser triumphierten auf ganzer Linie. Aber da waren noch die Turks- and Caicosinseln und ihr Geheimnis im weißen Sandstrand der Grace Bay. Flint lief daher mit der fast neuen „Walruß“ die Hawk’s Nest Bay auf Grand Turk an und präsentierte seiner Crew einen verwegenen Plan, einen Plan so abwegig wie genial … eben „unter falscher Flagge“ …

Spanish Cuba (Theaterproduktion, 2018), © adventure production Grevesmühlen GmbH

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1696. Drei Jahre ist es her, dass Joshua Flint und seine Crew auf Bone Island einen Schatz von unermesslichem Wert gefunden haben. Doch als sie diesen auf der Insel Grand Cayman sicher verwahren wollten, wurde Flints Gefährtin Anne Bonny von einem Sklavenhändler namens Baba entführt und nach Jamaika verschleppt. Die Piraten nahmen die Verfolgung auf, gerieten jedoch im Archipel der Turks- und Caicosinseln in einen gewaltigen Orkan, der sie nach Providenciales trieb, wo die Crew auf das durch den Orkan ebenfalls Schiffbruch erlittene spanische Schatzschiff „Urca de Lima“ stieß. Die überlebenden Spanier waren rasch besiegt und der Schatz wurde im Strandsand von Provo Island vergraben, doch, um seine Crew vor dem sicheren Tod zu bewahren, begab sich Flint in spanische Gefangenschaft und wurde gemeinsam mit seinem Maat Scully nach Cartagena de Indias gebracht, um von beiden in Erfahrung zu bringen, wo sie das Gold der „Urca de Lima“ versteckt hatten, während sich die Spanier zur selben Zeit vor der Insel San Andrés Flints Schiff, die „Walruß“, bemächtigen konnten. Am Hofe des spanischen Vizekönigs Don Caspar wurde Flint und Scully schließlich ein brutaler Schauprozess gemacht, bei dem Scully den Heldentod starb und Flint mithilfe des Piraten Charles Vane und der Tavernenbesitzerin Angelina de Loreal in letzter Sekunde entkommen konnte. Doch Flint schwor Rache und machte Cartagena mit unaufhörlichem Kanonendonner auf seiner Flucht dem Erdboden gleich. Der spanische Vizekönig entsandte daraufhin voller Zorn den gefürchteten Piratenjäger Mancha Negra und Gerlinde, die persönliche Leibwache des Vizekönigs, um Flint und seine Piratencrew zur Strecke zu bringen. Flint hatte unterdessen erfahren, dass sein Schiff, die „Walruß“, von den Spaniern nach Trinidad gebracht worden war, und machte sich auf den Weg zur Stadt der Zuckerbarone und Farmer im Süden Kubas, wo er mittels eines genialen Plans und der Hilfe von Angelina sein Schiff zurückerobern möchte, bevor der Direktor der mächtigen Casa Construcción, Don Bolsa de Dinero, es mit unbekanntem Ziel verkaufen kann. Doch bei diesem Unterfangen erwartet die beiden mehr als eine unvorhergesehene Wende der Ereignisse und auch die Spanier in Trinidad sind nicht alle das, was sie zu sein scheinen …

Romeo und Julia (Hörspiel, 2020), © Michael Kegel

Das Geisterschiff (Theaterproduktion, 2016), © adventure production Grevesmühlen GmbH

Wir schreiben das Jahr des Herrn 1694. Bei der Verfolgung des Schurken Baba, in dessen Händen sich Anne Bonny seit dem Sturm über den Caymans im vergangenen Jahr befindet, geriet Flints Schiff, die „Walruß“, in einen heftigen Orkan. Während das Schiff unter dem tosenden Wind und dem prasselnden Regen ächzte, tauchte unmittelbar vor ihm ein mysteriöses Schiff auf, das buchstäblich in Flammen zu stehen schien. Durch die Begegnung mit diesem Geisterschiff trieb es die „Walruß“ in eine nahegelegene Bucht namens Sapodilla Bay, die Teil der Karibikinsel Providenciales ist, vor der kurz zuvor nicht allzu weit entfernt am Smith Reef, ebenfalls infolge des Orkans, das spanische Schatzschiff „Urca de Lima“ Schiffbruch erlitt, den nur rund zwei Dutzend Spanier an Bord überlebten, darunter der Missionsleiter Don Cravallo sowie ein aus Sevilla stammender Diplomat namens Don Alfredo, der die Nichte des spanischen Vizekönigs von Cartagena de Indias, Doña Isidora, nach Cadiz begleiten sollte. Was weder die Flint-Crew noch die spanischen Schiffbrüchigen ahnen: auf Providenciales lebt der Freibeuter Paul Whopper mit seinen drei amazonenhaften und heißblütigen Frauen Crispy, Brownie und Blondie sowie deren Kind Paloma. Den Freibeutern war es gelungen, Billy Bones, einen alten Weggefährten Käpt’n Flints und ehemaligen Steuermann der „Walruß“, gefangenzunehmen, der ebenfalls auf das Gold der „Urca de Lima“ aus gewesen, dabei auf das Geisterschiff gestoßen und durch dieses nach Providenciales gelotst worden war. Zur Erlangung der Goldkisten des Schatzschiffes bleibt den Freibeutern von Providenciales und der Crew um Käpt’n Flint nichts anderes übrig, als sich zusammenzuraufen. Als schließlich das spanische Jagdschiff „Kaka de Fuego“ unter dem Kommando von Capitano de Mercilla und mit Don Cravallo an Bord mit donnernden Kanonen am Smith Reef auftaucht, wird es sowohl für Flint als auch für die Spanier immer undurchsichtiger, wer auf welcher Seite steht. Jäger werden zu Gejagten, Freunde zu Feinden und Mythos zur Realität, wenn im entscheidenden Moment das Geisterschiff erneut auftaucht und den Piraten den Weg gen Cartagena de Indias weist. Doch was würde Flint in Cartagena erwarten – die Freiheit, oder eine Exekution?

Romeo + Juliet (Theaterproduktion, 2011-2012), © Chester Shakespearios

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