Mitte Juni 2015 hatte ich bei der Gemeinschaftsproduktion der CineCentrum und Degeto Film GmbH namens „Keine Ehe ohne Pause“ mit Inka Friedrich und Heino Ferch in den Hauptrollen meinen ersten Drehtag als Komparse bei einem Fernsehfilm, und dann auch noch obendrein unter der Regie von Patrick Winczewski, den ich insbesondere als Synchronschauspieler (Stammsprecher von u. a. Hugh Grant und Tom Cruise) bewundere und der sich in den Drehpausen auch Zeit für persönliche Gespräche nahm.

An meinem Drehtag wurde an der Hochschule Wismar gedreht, deren Hörsaalgebäude der Fakultät Gestaltung und angrenzender Campus im fertigen Film kurioserweise als Gelände der Universität Rostock Teil der Handlung sind.

Im Film bin ich in drei Szenen zu sehen:

Das erste Mal, wenn Inka Friedrich in ihrer Rolle als Susanne Mangold ab Zeitindex 10:28 min an der Uni über den Königsteiner Schlüssel doziert. Hier sitze ich von der Dozentin aus gesehen im Hörsaal links, bevor man mich meine Sachen packen sieht (von Heino Ferch aus gesehen rechts im Bild).

Das zweite Mal sieht man mich ab Zeitindex 12:23 min, wenn die beiden Hauptdarsteller nach Verlassen des Hörsaals eine angrenzende Treppe hinuntergehen und ich zunächst am rechten Bildschirmrand im Jackett und mit Rucksack über der Schulter auftauche, um an den beiden linkerhand vorbei die Treppe hinaufzuhasten.

Das dritte Mal sieht man mich ab Zeitindex 12:45 min, wie ich am rechten Bildschirmrand diesmal im T-Shirt und mit Rucksack auf dem Rücken an Inka Friedrich und Heino Ferch vorbei und ins Hörsaalgebäude hinein laufe. Über das erneute Laufen gab es am Drehort das eine oder andere Schmunzeln, nicht zuletzt, weil wir die letzte Einstellung vor dem Hörsaalgebäude – und somit auch meinen mit der Regie sorgfältig choreografierten Lauf – aufgrund von dank der wankelmütigen Sonne am Drehtag wiederholt auftretenden Anschlussproblemen dutzende Male wiederholen mussten. Wir waren uns schlussendlich einig, dass dies ein tolles Training für mich war.

Beinahe wäre es darüber hinaus zu einer vierten Szene gekommen, da man vor Ort nach einem Händedouble für Heino Ferch gesucht hat, das in jedem Fall das 10-Finger-Tastschreiben beherrschen muss. Offenbar war ich am betreffenden Drehtag der einzige, der hierfür infrage kam. Leider kamen Regie und Heino Ferch selbst zu der Ansicht, dass meine Hände zu jung aussehen, um als Heino Ferchs Hände durchgehen zu können. Zwangsläufig dachte ich in diesem Augenblick an James Cameron, dessen zu diesem Zeitpunkt 43 Jahre alten Hände in „Titanic“ so taten, als gehörten sie zum damals 22-jährigen Leonardo DiCaprio.

Leider wurde ein zweiter Drehtag kurzfristig aus terminlichen Gründen abgesagt. Anderenfalls hätte ich noch eine Szene gehabt, in der ich laut Drehbuch am Strand Gitarre hätte spielen können. Immerhin haben sich Inka Friedrich und Heino Ferch während einer Drehpause spontan zu einem Erinnerungsfoto bereiterklärt. Über ein solches zusammen mit Patrick Winczewksi hätte ich mich auch riesig gefreut. Da ich meine Bitte allerdings auf den vermeintlich zweiten Drehtag verlegen wollte, muss ich auf die nächste Gelegenheit warten, die sich mir hoffentlich noch bieten wird. Toi toi toi.

Keine Ehe ohne Pause“ läuft heute Abend ab 20:15 Uhr im Ersten.

Keine Ehe ohne Pause - Heino Ferch, Inka Friedrich, Patrick Winczewski

Das Foto (v.l. Heino Ferch, Inka Friedrich, Patrick Winczewski) habe ich während des Pressetermins in der mittäglichen Drehpause vor dem Eingang des im Film zu sehenden Hörsaalgebäudes aufgenommen.


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